Etikettendruck

1.EtikettenaufkleberDruckverfahren

Der Etikettendruck zählt zu den Spezialdruckverfahren. Druck und Weiterverarbeitung erfolgen in der Regel in einem Arbeitsgang an der Etikettenmaschine, d. h. mehrere Bearbeitungsschritte werden an verschiedenen Stationen einer Maschine durchgeführt. Aufgrund dieser kontinuierlichen Verarbeitung stellt die Qualitätskontrolle beim Druck von Selbstklebeetiketten ein umfassendes Problem dar, das sowohl den Druck als auch die Weiterverarbeitung berücksichtigt. Sie muss von der Materialauswahl über die Konfiguration und Einstellung der Anlagen bis hin zur Festlegung der Prozessabläufe ganzheitlich betrachtet und umgesetzt werden.

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Bei der Auswahl der Rohstoffe ist darauf zu achten, hochwertige Selbstklebematerialien mit den erforderlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften zu verwenden. Abgelaufene oder instabile Materialien sind hiervon abzuraten. Letztere sind zwar günstiger, ihre Qualität ist jedoch instabil, sie führen zu hohem Verbrauch in verschiedenen Prozessschritten und können sogar die Anlagen beeinträchtigen. Neben der Verschwendung von Rohstoffen werden auch Arbeitskraft und Materialressourcen verschwendet. Dadurch sinken die Verarbeitungskosten der fertigen Etiketten zwangsläufig.

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2. Druckvorstufenverarbeitung

Im Bereich der Druckvorstufe werden viele Kundenaufträge hauptsächlich im Offset- oder Tiefdruckverfahren gedruckt. Würde man ein solches Manuskript im Flexodruckverfahren drucken, käme es zu zahlreichen Qualitätsproblemen, wie beispielsweise unzureichenden Farben, unpräzisen Tonwertabstufungen und starken Farbverläufen. Um solche Probleme zu vermeiden, ist daher eine rechtzeitige Kommunikation vor dem Druck unerlässlich.

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Veröffentlichungsdatum: 01.09.2020