Mit der zunehmenden Verbreitung der UV-Härtungstechnologie in der Druckindustrie hat ein Druckverfahren mit UV-LEDs als Härtungslichtquelle immer mehr Aufmerksamkeit erregt. UV-LEDs sind LEDs, die unsichtbares Licht einer einzigen Wellenlänge emittieren. Ihr Spektrum lässt sich in vier Bereiche unterteilen: langwelliges UVA, mittelwelliges UVB, kurzwelliges UVC und Vakuumwellenlänge UVD. Je länger die Wellenlänge, desto höher die Durchdringungsfähigkeit; üblicherweise liegt sie unter 400 nm. In der Druckindustrie werden hauptsächlich UV-LEDs mit Wellenlängen von 365 nm und 395 nm eingesetzt.
Anforderungen an Druckmaterialien
UV-LED-Druck eignet sich für nicht saugfähige Materialien wie PE, PVC usw., Metalle wie Weißblech und Papiere wie gestrichenes Papier, Gold- und Silberkarton usw. Durch den UV-LED-Druck wird das Spektrum der bedruckbaren Materialien erheblich erweitert, sodass nun auch Produkte wie Handy-Rückseiten bedruckt werden können.
Veröffentlichungsdatum: 22. Mai 2020